Worum es beim Pfarrei-Software-Vergleich geht
Wer nach „Pfarrei Software Vergleich" sucht, sitzt meist an einem konkreten Problem: drei Adresslisten in drei Excel-Dateien, ein Raumkalender an der Pinnwand, Ministrantenpläne per WhatsApp, Führungszeugnisse in einem Ordner. Die Frage ist selten „Brauchen wir Software?", sondern „Welche, und was ersetzt sie eigentlich?". Genau daran scheitern viele Vergleiche: Sie werfen Programme in einen Topf, die unterschiedliche Aufgaben haben.
Für katholische Pfarreien lassen sich drei Ebenen unterscheiden:
- Meldewesen. Die Verarbeitung der kommunalen Meldedaten und der Sakramentendaten läuft über bistumseigene Verfahren, in vielen Diözesen über e-mip des Rechenzentrums des Bistums Mainz, das nach eigenen Angaben von rund 3.000 Pfarreien in 14 Bistümern genutzt wird. Dieses System schreibt das Bistum vor. Keine Pfarrei-Software ersetzt es, und Sie sollten das auch von keinem Anbieter erwarten.
- Verwaltung des Pfarrbüros. Gottesdienstordnung, Intentionen, Stipendienabrechnung, Raumvermietung mit Vertrag, Zeiterfassung der Angestellten. Klassisches Sekretariatswerkzeug.
- Organisation und Kommunikation der Gemeinde. Gruppen, Dienstpläne, Kalender mit Anmeldung, Raumbelegung, Beiträge, Messenger, Formulare, Nachweise. Hier arbeiten neben den Hauptamtlichen Dutzende Ehrenamtliche — und hier entscheidet sich auch, ob die übrige Gemeinde etwas davon mitbekommt: ob der Termin nur im Schaukasten hängt oder im Handykalender der Familie landet, ob die Zeltlager-Anmeldung ein Blatt zum Ausdrucken ist oder ein Link.
Anbieter am Markt setzen unterschiedlich an: manche kommen aus der klassischen Pfarrbüro-Verwaltung, manche aus bistumsgetragenen Adressverwaltungen, manche aus der Gemeindeorganisation, manche verbinden mehrere Ebenen mit Website und Finanzen. Ein Kirchensoftware-Vergleich beginnt deshalb mit der Frage, welche Ebene Sie überhaupt lösen wollen, bevor er einen Namen nennt.
Die Kriterien: Woran Sie Gemeindesoftware für katholische Pfarreien messen
Module und Reichweite
Zählen Sie nicht Funktionen, sondern Arbeitsabläufe. Wer trägt heute die Ministrantendienste ein, wer genehmigt den Pfarrsaal, wer erinnert an das abgelaufene Führungszeugnis? Eine Software ist dann gut, wenn diese Abläufe darin ohne Umweg über E-Mail und Papier laufen. Prüfen Sie außerdem, ob Ehrenamtliche selbst etwas tun können (Dienst tauschen, Raum anfragen, sich zu einem Termin anmelden) oder ob alles beim Pfarrbüro landet.
Kommunikation: nach innen und in die Gemeinde
Das ist der Punkt, der in Vergleichen am häufigsten untergeht, weil er sich schlecht als Häkchen abbilden lässt. Die meisten Systeme decken die Kommunikation der Aktiven untereinander ab: ein Chat für die Ministrantenleitung, eine Rundmail an den Chor. Das ist die eine Hälfte. Die andere Hälfte ist die Verbindung zwischen Haupt- und Ehrenamt auf der einen Seite und den Gemeindemitgliedern auf der anderen — den Menschen, die zum Gottesdienst kommen, in keiner Gruppe sind, kein Konto haben und auch keines anlegen werden.
Nach innen fragen Sie: Ersetzt der Messenger die WhatsApp-Gruppen wirklich, also mit Gruppenbezug, Rechten und dem Ende des Zugriffs beim Austritt, oder ist er nur ein zusätzliches Chatfenster? Gibt es Push-Nachrichten statt einer E-Mail-Flut? Wer darf eine Rundmail an alle schicken, und prüft das jemand vorher?
Nach außen fragen Sie: Kann die Pfarrei Termine und Nachrichten öffentlich stellen — als Seite, die man weitergibt, als Kalender-Abo, das im Handykalender weiterläuft, als Block auf der eigenen Pfarrei-Website? Können Menschen ohne Konto etwas tun: sich zu einem Termin anmelden, ein Formular ausfüllen, einer Gruppe beitreten? Und lässt sich das steuern: Wird pro Termin und pro Beitrag entschieden, was öffentlich ist, oder gibt es nur einen Schalter für alles? Die feine Steuerung ist kein Luxus, sondern die Bedingung dafür, dass eine Pfarrei öffentliche Inhalte überhaupt freigibt.
Dahinter steht eine Reichweitenfrage, keine Funktionsfrage. Ein System, das nur die vierzig Aktiven erreicht, ersetzt den Zettelkasten im Pfarrbüro. Ein System, das auch die erreicht, die zweimal im Jahr kommen, wird zum Kanal der Pfarrei — und erspart der Sekretärin, dieselben Termine ein zweites Mal für die Website zu erfassen.
Rollen und Rechte
Eine Pfarrei ist kein Unternehmen mit Abteilungen, sondern ein Geflecht aus Gruppen. Die Chorleitung darf die Chorliste sehen, nicht die Firmlinge. Der Obermessdiener plant Dienste, ändert aber keine Adressen. Fragen Sie, ob Rechte pro Gruppe und Rolle vergeben werden oder nur global („Admin" gegen „Nutzer"). Letzteres führt in der Praxis meist dazu, dass am Ende alle alles sehen.
KDG, Auftragsverarbeitung und Hosting
Für katholische Pfarreien gilt das Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG), nicht unmittelbar die DSGVO; evangelische Gemeinden unterliegen dem DSG-EKD. Wer Daten bei einem Dienstleister verarbeiten lässt, braucht nach § 29 KDG einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und der Verantwortliche, also die Pfarrei als Rechtsträger, darf nur mit Auftragsverarbeitern arbeiten, die „hinreichend Garantien" für geeignete technische und organisatorische Maßnahmen bieten. Praktisch heißt das: Lassen Sie sich den AV-Vertrag nach KDG zeigen, nicht nur einen DSGVO-Standardvertrag. Klären Sie den Serverstandort und welche Unterauftragnehmer (E-Mail-Versand, Push-Dienste, Backups) beteiligt sind. Und beziehen Sie den Datenschutzbeauftragten Ihres Bistums früh ein; viele Bistümer haben Rahmenverträge oder Listen freigegebener Verfahren.
App und Zugänge
Ehrenamtliche arbeiten mit dem Handy. Eine Web-Anwendung, die auf dem Smartphone nur mit Zoomen bedienbar ist, wird kaum genutzt. Fragen Sie nach einer echten App mit Push-Benachrichtigungen, nach Kalender-Abos (iCal), damit Termine im eigenen Handykalender landen, und nach öffentlichen Einstiegen ohne Login, etwa Anmeldeformulare für das Zeltlager, die auch Eltern ausfüllen, die kein Konto haben (siehe Kommunikation).
Preis-Logik
Der Listenpreis ist weniger wichtig als die Bemessungsgrundlage. Drei Modelle sind verbreitet: Abrechnung nach Kirchenmitgliedern oder Kontakten in der Datenbank, nach Nutzerkonten (Personen, die sich anmelden) oder pauschal nach Paket. Eine fusionierte Pfarrei mit 8.000 Katholiken in der Kartei, von denen 300 die Software öffnen, zahlt bei kontaktbasierten Modellen für 8.000. Rechnen Sie mit Ihren echten Zahlen und fragen Sie nach Einrichtungsgebühren, Umsatzsteuer, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist.
Bistumsvorgaben
Manche Bistümer stellen für einzelne Aufgaben zentral Software bereit, andere geben Rahmenverträge vor oder verlangen eine Freigabe durch die Datenschutzstelle. Klären Sie vor der Demo, was Ihr Bistum erlaubt, empfiehlt oder finanziert. Das spart Ihnen im Zweifel eine Entscheidung, die der Kirchenverwaltungsrat später nicht umsetzen darf.
Anbietertypen im Überblick
Statt einzelne Produkte zu bewerten, lohnt sich ein Blick auf die vier Typen, die im deutschsprachigen Raum am häufigsten vorkommen. Recherchieren Sie zu jedem Typ zwei bis drei Namen selbst, etwa über eine Suche nach „Pfarrei Software" oder eine Nachfrage im Dekanat, und prüfen Sie sie gegen die Kriterien oben.
- Klassische Pfarrbüro-Software. Entstanden aus dem Sekretariat: Gottesdienstordnung, Intentionen, Stipendien, Raumvermietung. Oft seit Jahrzehnten im Einsatz, teils mit bistumsspezifischen Varianten. Schwach meist bei App und Ehrenamts-Selbstbedienung.
- Bistumsgetragene, nicht-kommerzielle Verwaltungen. Gemeinschaftsprojekte mehrerer Diözesen, oft aus einer Adressverwaltung gewachsen. Der Zugang läuft über das eigene Bistum, nicht über eine freie Bestellung; Umfang und Preis hängen von der Diözese ab.
- Generalistische Gemeindesoftware. Für evangelische und katholische Gemeinden, teils auch Freikirchen, mit breitem Modulumfang von Personen bis Chat. Preise meist nach Gemeindegröße gestaffelt.
- Plattformen mit Schwerpunkt Website, Kommunikation und Finanzen. Verbinden Verwaltung mit einem Website-Baukasten, Newsletter und teils Spendenverwaltung; oft mit eigener Gemeinde-App.
Pfario zählt zur dritten Gruppe: ein modulares System für katholische Pfarreien mit zehn Modulen (Personen, Gruppen, Kalender & Dienstplan, Aufgaben, Raumbuchung, Beiträge, Chat, Formulare, Nachweise & Prävention und Firmung) im Web und in einer App für iOS und Android, mit einem Login. Rechte werden je Gruppentyp und Rolle (Leitung, Helfer, Mitglied) vergeben; jede Person steuert selbst, wer ihre Kontaktdaten sieht. Der Messenger läuft auf eigener Infrastruktur, Rundmails durchlaufen eine Freigabe im Vier-Augen-Prinzip. Über die Aktiven hinaus reicht Pfario mit öffentlichen Zugängen in die Gemeinde: eine öffentliche Kalenderseite der Pfarrei mit Abo für den eigenen Handykalender (iCal), einzelne Termine zum Weitergeben, ein Beitrags-Feed, den die App auch ohne Konto anzeigt, die Einbindung von Kalender und Feed als Block auf der eigenen Pfarrei-Website sowie Anmeldungen, Formulare und Gruppenbeitritte ohne Login. Öffentlich wird dabei nichts von selbst: Die Pfarrei schaltet öffentlichen Kalender und öffentliche Beiträge frei und entscheidet je Terminart, je Termin und je Beitrag, was sichtbar ist. Abgerechnet wird nach Nutzerkonten, nicht nach Karteieinträgen: 29 €/Monat (Basis, bis 100 Konten), 69 € (Pfarrei, bis 500), 159 € (Pfarrverband, bis 2.500) und 229 € (Unbegrenzt); jährlich abgerechnet, ohne Einrichtungsgebühr, ohne Umsatzsteuer nach § 19 UStG, alle Kirchorte inklusive. 60 Tage kostenlos testen, Hosting in Deutschland, Auftragsverarbeitung nach KDG. Kein Meldewesen, keine Finanzbuchhaltung, keine Website-Erstellung. Mehr unter Pfarrei-Software: Was sie können muss.
Ihre eigene Vergleichstabelle
Tragen Sie die Angebote, die Sie prüfen, selbst in diese Zeilen ein: eine Kopie als Tabelle, ein Anbieter je Demo-Termin. Die Pfario-Spalte ist ausgefüllt, damit Sie einen Maßstab haben; die freien Spalten füllen Sie während Ihrer eigenen Recherche.
| Kriterium | Pfario | Anbieter 2 | Anbieter 3 |
|---|---|---|---|
| Zielgruppe | kath. Pfarreien | ||
| Personen / Adressen | ✓ | ||
| Gruppen mit eigenen Rollen | ✓ | ||
| Kalender / Veranstaltungen | ✓ | ||
| Dienstplan | ✓ | ||
| Raumbuchung | ✓ | ||
| Formulare | ✓ | ||
| Messenger / Chat | ✓ | ||
| Rundmail an Gruppen (mit Freigabe) | ✓ | ||
| Öffentliche Kalenderseite + iCal-Abo | ✓ | ||
| Öffentlicher Feed ohne Konto | ✓ | ||
| Einbindung auf der Pfarrei-Website | ✓ | ||
| Anmeldung / Formular ohne Login | ✓ | ||
| Nachweise / Prävention | ✓ | ||
| Finanzen / Buchhaltung | – | ||
| Website-Baukasten | – | ||
| Handy-App (iOS + Android) | ✓ | ||
| AV-Vertrag nach § 29 KDG | ✓ | ||
| Hosting-Standort | Deutschland | ||
| Preisbasis | Nutzerkonten | ||
| Einstiegspreis / Monat | 29 € (keine USt.) | ||
| Einrichtungsgebühr | keine | ||
| Testphase | 60 Tage | ||
| Laufzeit / Kündigungsfrist | 12 Monate |
Entscheidungshilfe nach Pfarreigröße und Situation
Kleine Pfarrei, ein Pfarrbüro, wenige aktive Gruppen
Wenn Ihr Bistum ein Verwaltungssystem vorgibt, bleibt das die Basis. Die Lücke liegt meist bei der Gemeindeorganisation: Ministrantenplan, Chorliste, Pfarrheimkalender. Hier reicht ein schlankes System mit App, das Ehrenamtliche selbst bedienen. Wichtiger als der Modulumfang ist, dass in sechs Monaten noch jemand damit arbeitet. Planen Sie also eine Person ein, die die Einführung begleitet, und starten Sie mit einer Gruppe, nicht mit allen.
Fusionierte Pfarrei oder Seelsorgeeinheit mit mehreren Kirchorten
Hier zählt die Rechteverwaltung: Jeder Kirchort hat eigene Gruppen, eigene Räume, eigene Ansprechpersonen, aber es soll ein gemeinsamer Kalender und ein Verzeichnis geben. Prüfen Sie, ob Kirchorte extra kosten und ob Rechte pro Gruppe vergeben werden. Rechnen Sie das Preismodell mit Ihrer Karteigröße durch: Bei 8.000 Katholiken und 400 aktiven Nutzern unterscheiden sich kontakt- und kontobasierte Modelle deutlich.
Pfarrverband, Dekanat oder Bistum
Ab fünf bis zehn Pfarreien lohnt sich eine Rahmenvereinbarung mit zentraler Abrechnung und strikt getrennten Mandanten je Rechtsträger, denn jede Pfarrei ist ein eigener Verantwortlicher im Sinne des KDG mit eigener Auftragsverarbeitung. Fragen Sie gezielt nach Rahmenlizenzen oder Sonderkonditionen für Dekanate und Bistümer; die meisten Anbieter in diesem Segment haben ein Angebot dafür, auch wenn es nicht immer auf der Preisseite steht. Ein Pilot mit zwei oder drei Pfarreien vor dem Rollout ist in jedem Fall sinnvoll.
Sie wollen die ganze Gemeinde erreichen, nicht nur die Aktiven
Wenn Ihr Ausgangspunkt nicht das Durcheinander im Pfarrbüro ist, sondern der Eindruck, dass kaum jemand mitbekommt, was in der Pfarrei stattfindet, verschiebt sich der Maßstab. Dann zählen die öffentlichen Zugänge: eine Kalenderseite, die man verlinken kann, ein Kalender-Abo für den Handykalender, ein Feed, den man ohne Konto liest, die Einbindung auf der eigenen Website und Anmeldungen ohne Login. Ein System, das all das nur hinter dem Login kann, löst dieses Problem nicht, egal wie viele Module es mitbringt. Achten Sie dabei auf die doppelte Pflege: Wenn dieselben Termine ein zweites Mal für die Website erfasst werden müssen, steht die Seite nach drei Monaten still.
Sie wechseln von einem bestehenden System
Fragen Sie sich zuerst, was Sie behalten wollen. Wer das alte System nur für einen Teilbereich nutzt, etwa Gottesdienstordnung oder Website, kann diesen Teil oft behalten und die Gemeindeorganisation daneben neu aufbauen, statt alles auf einmal umzustellen. Ein vollständiger Umstieg lohnt sich, wenn das aktuelle System an der Bemessungsgrundlage (Kontakte statt Nutzer), an der App oder an fehlenden Modulen scheitert, nicht weil ein anderes Logo schöner ist. Verlangen Sie in jedem Fall einen vollständigen Datenexport, bevor Sie kündigen.

Fragen an jeden Anbieter: Die Checkliste
- Welche Module gibt es, und welche davon sind im genannten Preis enthalten?
- Wonach wird abgerechnet: Kirchenmitglieder, Kontakte, Nutzerkonten oder Paket? Was kosten zusätzliche Kirchorte?
- Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach § 29 KDG (nicht nur nach DSGVO)? Welche Unterauftragnehmer sind beteiligt?
- Wo stehen die Server, wo liegen Backups, wo werden E-Mails und Push-Nachrichten verarbeitet?
- Können Rechte pro Gruppe und Rolle vergeben werden? Kann eine Person selbst steuern, wer ihre Daten sieht?
- Gibt es eine App für iOS und Android mit Push? Funktionieren Anmeldungen ohne Login?
- Wie erreichen wir damit Gemeindemitglieder ohne Konto: öffentliche Kalenderseite, Kalender-Abo, Feed, Einbindung auf der Pfarrei-Website?
- Wer entscheidet, was öffentlich ist — die Pfarrei je Termin und je Beitrag, oder gibt es nur einen Schalter für alles?
- Ersetzt der Messenger die WhatsApp-Gruppen wirklich (Gruppenbezug, Rechte, Ende des Zugriffs beim Austritt)? Wer darf eine Rundmail an alle schicken?
- Wie funktionieren Löschfristen und der vollständige Datenexport, wenn wir kündigen?
- Was kostet die Einrichtung, wie lange läuft der Vertrag, wie lang ist die Kündigungsfrist? Wird Umsatzsteuer berechnet?
- Was verlangt unser Bistum: Freigabe, Rahmenvertrag, bestimmte Verfahren?
- Gibt es Referenzpfarreien in einem vergleichbaren Bistum, mit denen wir sprechen dürfen?
Häufige Fragen
Das unterscheidet die Anbieter deutlich. Manche Systeme sind reine Innenwerkzeuge für Hauptamtliche und Ehrenamtliche; alles liegt hinter dem Login. Andere haben öffentliche Zugänge: eine Kalenderseite der Pfarrei zum Verlinken, ein Kalender-Abo für den eigenen Handykalender, einen Feed ohne Konto, die Einbindung auf der Pfarrei-Website und Anmeldungen ohne Login. Pfario bietet diese Zugänge; die Pfarrei schaltet sie frei und entscheidet je Termin und je Beitrag, was öffentlich ist.
Nein. Die Verarbeitung der kommunalen Meldedaten und der Sakramentendaten läuft über bistumseigene Verfahren wie e-mip. Keine der verglichenen Lösungen ersetzt das; sie ergänzen es um Gemeindeorganisation und Kommunikation.
Für katholische Pfarreien gilt das Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG), für evangelische Gemeinden das DSG-EKD. Ein Dienstleister braucht deshalb einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach § 29 KDG, nicht nur nach DSGVO.
Meist nach einem von drei Modellen: nach Kirchenmitgliedern oder Kontakten in der Datenbank, nach aktiven Nutzerkonten oder pauschal nach Paket. Pfario rechnet nach Nutzerkonten ab. Fragen Sie jeden Anbieter danach und rechnen Sie mit Ihrer echten Karteigröße und der Zahl aktiver Nutzer nach.
Das hängt weniger vom Programm ab als von der Begleitung. Bewährt hat sich ein Start mit einer oder zwei Gruppen, einer verantwortlichen Person im Pfarrbüro und einer Testphase, die eine Sitzung von Kirchenverwaltungsrat oder Pfarrgemeinderat einschließt.
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen die Module, die zu Ihrer Pfarrei passen — unverbindlich, ohne Vorbereitung.
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